Ein Baby, das schon etwas regelmäßiger geschlafen hat, wacht plötzlich wieder häufiger auf oder findet schwerer in den Schlaf. Oft wird das als Schlafregression bezeichnet. Der Ausdruck ist praktisch, aber keine medizinische Diagnose – und die Veränderung läuft nicht bei jedem Baby gleich ab.
Was bedeutet Schlafregression?
Der Begriff beschreibt eine Phase, in der der Schlaf nach einer ruhigeren Zeit wieder unregelmäßiger wird. Gesundheitsorganisationen definieren sie nicht als Krankheit oder Entwicklungsschritt mit einem festen Anfang und Ende. Das Wort benennt eine Veränderung, erklärt aber nicht jedes Schlafproblem.
Was verändert sich um den vierten Monat?
Der Schlaf reift in den ersten Monaten weiter. Tag und Nacht unterscheiden sich deutlicher, und auch die Übergänge zwischen den Schlafzyklen verändern sich. Dadurch kann ein Baby häufiger aufwachen oder mehr Hilfe beim Weiterschlafen brauchen. Wann das beginnt und wie lange es dauert, ist sehr unterschiedlich.
Was kannst du tun?
Halte dich weiterhin an die Empfehlungen für sicheren Babyschlaf, bleib bei einer einfachen und vertrauten Abendroutine und notiere, wann die Veränderung begonnen hat. Wenn dein Baby sehr wenig schläft, schlechter trinkt oder weitere Beschwerden zeigt, wende dich an deine Kinderarztpraxis, statt alles auf eine Schlafregression zu schieben.