Der erste Milchzahn zeigt sich häufig zwischen dem sechsten und achten Lebensmonat, kann aber auch früher oder später kommen. Manche Babys merken davon kaum etwas, andere kauen mehr, speicheln stärker oder sind unruhiger.

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Wann beginnt das Zahnen?

Oft brechen zuerst die unteren mittleren Schneidezähne durch. Der Zeitpunkt unterscheidet sich jedoch deutlich von Kind zu Kind und ist kein Entwicklungswettbewerb. Ein späterer erster Zahn ist allein noch kein Hinweis auf ein Problem.

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Was kann zum Zahnen passen?

Gerötetes oder empfindliches Zahnfleisch, stärkeres Speicheln, vermehrtes Kauen und Unruhe können dazugehören. Auch eine leicht erhöhte Temperatur ist möglich. Diese Zeichen beweisen aber nicht, dass jedes Unwohlsein vom Zahnen kommt.

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Was kann sanft helfen?

Ein gekühlter, nicht eiskalter Beißring, ein feuchter Waschlappen oder eine vorsichtige Massage mit einem sauberen Finger können angenehm sein. Verzichte auf Bernsteinketten und kleine oder harte Gegenstände, die sich lösen oder verschlucken lassen. Medikamente oder Zahnungsgels solltest du nur nach Rücksprache mit Kinderarztpraxis oder Apotheke verwenden.

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Fieber und Durchfall nicht einfach aufs Zahnen schieben

Hohes Fieber, anhaltender Durchfall, wiederholtes Erbrechen, deutlich weniger Trinken oder ungewöhnliche Schläfrigkeit brauchen eine kinderärztliche Einschätzung. Bei Atemnot, blauer oder grauer Haut, Krampfanfall oder wenn dein Baby nicht weckbar ist, sofort 112 anrufen.

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Passender Ratgeber

Im Ratgeber für den sechsten Monat findest du Zahnen, Ernährung, Schlaf und Entwicklung gemeinsam eingeordnet.

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